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Ingo's Barlexikon
alkoholfreie Zutaten

Allgemeines über Alkoholfreie Zutaten
Säfte
Sirups

Sirups zum Selbermachen

Blue Curaçao
Cocos-Sirup / Cream of Coconut
Grenadine / Granatapfelsirup
Orgeat / Orzata



Allgemeines über alkoholfreie Zutaten

Wenn man Säfte und Sirups, Milch und Sprudel kauft, sollte man immer auf Qualität achten, das gilt nicht nur dann, wenn man Cocktails selber mixen möchte. Aber gerade dann gilt es besonders.

Saft ist nicht Saft!
Fruchtsäfte haben einen Fruchtanteil von 100%. Ihnen darf weder Wasser noch Zucker zugesetzt werden. Sie sind gesünder und schmecken naürlicher; und wenn sie aus guten Früchten gepreßt werden, dann schmecken sie auch noch besser. Im Normalfall ist ein Fruchtsaft immer vorzuziehen, aber aus manchen Früchten kann man keinen Fruchtsaft herstellen. Er wäre zu sauer oder zu süß oder wäre einfach nicht flüssig (z.B. Bananensaft - das wär nur Brei). In diesem Fall sollte man zu Fruchtnektar greifen. Fruchtnektar hat einen Fruchtanteil von mindestens 35% bis 50% je nach Frucht. Der Rest ist Wasser und Zucker. Fruchtnektar sollte immer dann gekauft werden, wenn es keinen Fruchtsaft von einer Frucht gibt. Aber dann heißt es vergleichen! Am besten immer den mit dem höchsten Fruchtanteil nehmen.
Fruchsaftgetränke eigenen sich zum mixen von Cocktails nicht (es sei denn, das wird explizit verlangt), denn sie haben einen Fruchtanteil von nur (mindestens) 20%. Der Rest ist halt zusammengepanscht.
Fruchtlimonaden (z.B. Fanta) haben einen Fruchtanteil von mindestens 3%. Also jeder dreiunddreißigste Schluck ist Saft, der Rest ist Chemie und daher: Finger weg!
Übrigens sollte man sowas gar nicht trinken! Ist nur süß und ungesund und schmeckt wie Handcreme (naja also die Chemischen Zusätze und Farbstoffe).
Art Fruchtanteil geeignet ?
Fruchtsaft
Fruchtnektar
Fruchtsaftgetränk
Fruchtlimonade
100%
min. 35% - 50%
min. 20%
min. 3%
ja (aber bitte leckeren!)
ja (wenn es keinen Fruchsaft gibt)
nein
nicht mal zum Putzen
 
Und Sirup ist nicht Sirup!
Auch bei Sirups gibt es große Unterschiede. Hersteller sind z.B. Bardinet, Bols, Monin oder Riemerschmid. Ich selbst bevorzuge Riemerschmid und Monin und kaufe von diesen Herstellern jeweils bestimmte Produkte. Riemerschmid hat zwei Serien im Programm, einmal die normale Sirup-Serie und dann noch die Barsirup-Serie. Die zwei Serien unterscheiden sich erheblich. Die Barserie ist stärker verdünnt und hat zum Teil keinen Fruchtanteil, basiert also auf Chemie (ich hoffe, daß ich das jetzt nicht falsch erzähle). Daher würde ich persönlich den Cocos-Sirup, den Grenadine, den Limettensirup, den Maracujasirup und den Mandarinensirup von der normalen Serie und aus der Barserie den Blue Caraçao, den Erdbeersirup und den Mandelsirup nehmen.
Zucker- oder Rohrzucker-Sirups mache ich selber, die haben eine bessere Konsistenz und einen feineren Geschmack.
Von Monin kaufe ich Banane (grün), Mango und solch ein Zeug.
 
Eier sollten frisch sein, da sie nicht gekocht werden. Eier direkt vom Bauern sind daher am besten, ansonsten nur Eier mit Legestempel kaufen, an denen kann man wenigstens sehen, wie alt sie sind.
Milch und (süße) Sahne sollten ebenfalls möglichst frisch sein, aber das ist in unserer Zeit ja kein Problem. Ein Tetrapack reicht völlig.
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Sirups zum Selbermachen

Einige Sirups lassen sich ziemlich leicht selber machen und für die geb ich euch einfach die Rezepte. Das ist günstiger als diese Sirups zu kaufen, macht nicht viel Arbeit und sie schmecken auch noch besser.
 
Zucker-Sirup
Für die Herstellung von Zuckersirup bracht man nur Wasser und Zucker. Das ist alles. Wenn man Sirup aus 500g Zucker machen möchte, erhält man etwa 750 ml Zuckersirup. Ich kann aber empfehlen, nur 125g zu verwenden, es sei denn, ihr habt eine wirklich große Party vor. Der Sirup hält leider nur ca. 5 bis 6 Wochen im Kühlschrank, wenn die Flasche einmal angebrochen wurde.
nbsp;
Rezept für 125g Zucker:
125 ml Wasser zum Kochen bringen, dann 125g Zucker hinzugeben. Aufkochen lassen (darf nicht anbrennen) und dabei gut umrühren bis die Flüssigkeit völlig klar aussieht. Sirup von der Flamme nehmen und abkühlen lassen. In eine kleine Flasche abfüllen.
 
Rohrzucker-Sirup
Rohrzuckersirup geht praktisch genauso wie Zuckersirup, nur daß man anstelle des normalen Zuckers Rohrzucker verwendet. Rohrzucker ist gesünder als normaler Industriezucker (also Rübenzucker), denn er verursacht kein Karies und schmeckt besser.
Leider hält Rohrzuckersirup nicht solange wie der normale Zuckersirup, das kommt daher, weil er naturgemäß nicht so rein ist und sich noch kleine Pflanzenteile im Rohrzucker befinden.
Gekaufter Rohrzuckersirup wird daher mit Konservierungsmitteln haltbar gemacht und ist nicht so dunkel und dickflüssig, schmeckt daher auch nicht so toll.
 
Rezept für 125g Rohrzucker:
125 ml Wasser zum kochen bringen, dann 125g Rohrzucker hinzugeben. Kurz aufkochen lassen (darf nicht anbrennen) bis der Sirup klar wird und dabei gut umrühren. Sirup von der Flamme nehmen und abkühlen lassen. In eine kleine Flasche abfüllen.
 
Rum-Sirup
Wer einen alkoholfreien Cocktail machen möchte, der von einem alkoholischen Cocktail mit Rum abgeleitet wurde, kann sich selber alkoholfreien Rum-Sirup machen. Wie auch der Rohrzuckersirup ist solcher Rum-Sirup nur kurze Zeit haltbar, daher sollte man nur wenig machen.
Als Grundlage dient Rohrzuckersirup.
 
Rezept für 100ml Rum-Sirup:
Man nimmt einfach 100ml
Rohrzuckersirup und gibt ein halbes kleines Fläschchen Rum-Aroma hinzu (gibt es von Dr. Oetker). Dann gut schütteln oder verrühren.
 
Rosen-Sirup
Nicht so häufig wie die meisten anderen Sirups wird Rosen-Sirup benötigt. Mit ihm kann man aber einige ausgefallene und wohlschmeckende Cocktails zubereiten. Da es Rosen-Sirup aber nicht zu kaufen gibt, müßt ihr ihn selbst zubereiten.
 
Rezept für 100ml Rosen-Sirup:
Rosen-Sirup wird genauso wie Zucker-Sirup hergestellt, nur da#223; ihr zusätzlich eine Hand voll Rosenblätter mitkochen müßt.
 
Demnächst gibt es noch ein paar ausgefallene Rezepte, aber die muß ich selber erst mal alle ausprobieren! (Ein paar habe ich schon und die sind !mjam! lecker!)
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Blue Caraçao

Blue Curaçao ist ein eigentlich ein Likör, der aus den Schalen der westindischen Bitterorange gewonnen wird. Allerdings gibt es auch einen Sirup, der im Gegensatz zum Likör, den es blau, orange, rot und klar gibt, immer blau ist. Er hat einen süßen Geschmack, vor allen Dingen aber kann man Cocktails mit ihm blau oder grün färben.
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Cocos-Sirup / Cream of Coconut

Cocos-Sirup wird bei vielen Cocktails benutzt, um ihnen den typischen süßlichen karibischen Kokosnußgeschmack zu verleihen. Im Unterschied zu Cream of Coconut ist Cocos-Sirup flüssiger und weniger stark konzentriert. Möchte man Cream of Coconut verwenden, so muß die zähflüssige Crème erhitzt werden; für die Rezepte wird dann entweder die Hälfte der angegebenen Menge zugegeben oder man verdünnt die erhitzte Crème mit der gleichen Menge heißem Wasser.
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Grenadine / Granatapfelsirup

Grenadine ist eigentlich nichts weiter als Granatapfelsirup. Er ist süß, rot und fruchtig. Kein Sirup wird so häufig benutzt wie der Grenadine, denn er ist einer der besten Geschmacksträger. So hat er den früher oft benutzten Himbeersirup weitgehend verdrängt.
Es gibt sehr unterschiedliche Sorten. Der Grenadine von Riemerschmidt in der kleinen 500ml Flasche hat einen starken Fruchtanteil und schmeckt auch in Mineralwasser, allerdings ist er sehr schwer und wird relativ schnell schlecht. Der Grenadine von Bols dagegen ist sehr leicht, hellrot und eignet sich hervorragend zum mixen, ist aber nicht so lecker, um ihn z.B. in Mineralwasser zu trinken. Dafür wird er aber nicht so schnell schlecht.
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Orgeat / Orzata

Mandel-Sirup, der für viele Cocktails benötigt wird, wird auch oft mit seinem französischen Namen Orgeat oder mit seinem italienischen Namen Orzata bezeichnet. Unterschied zu den wasserhellen Mixturen ist, daß sich diese milchig weißen ausländischen Sirups durch eine größere Intensitä und bessere Konsistenz hervorheben.
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